Burn-Out

English Version

Burn-Out
Stagnation – Überforderung – soziale Isolation
Schaffensunlust – mangelndes Selbstwertgefühl – mangelnde Regeneration
Verzweiflung– Sinnlosigkeit– Fremdbestimmung

 



Tune-In
Erneuerung – lustvolle Schaffenskraft – belebte Beziehungen
Kreativität – innere Klarheit – Regenerationsfähigkeit
Veränderung – Erfüllung eigener Rhythmus

 

 

 


Obwohl es für das Burn-Out-Syndrom keine offizielle Definition gibt, ist es eines der häufigsten Beschwerdebilder in unserer Kultur. Burn-Out-Syndrom bedeutet ausgebrannt sein, die betroffene Person hat die Verbindung oder den Zugang zu ihren eigenen physischen, psychischen und spirituellen Lebenskräften verloren resp. vernachlässigt.

Ausgangspunkt/Ursache

ist die Kombination des enormen Zeit- und Leistungsdruckes, der von rasanten Entwicklungs- und Wettbewerbsprozessen im Privat- und Berufsleben sowie den hohen Ansprüchen der sozial komplexen und fordernden Beziehungsstrukturen ausgelöst wird. Die Folge davon ist, dass die Leistung durch permanente Verfügbarkeit und auf Kosten des eigenen Rhythmus gesteigert wird. Der Verlust des Empfindens für den eigenen Rhythmus resp. die Vernachlässigung des eigenen Rhythmus führt insbesondere bei Menschen mit hoher Sensitivität zu Burn-Out Symptomen. Diese beinhalten den Verlust des Gefühles für die eigenen Grenzen, Verlust des Wohlbefindens und der Lebensqualität, Verlust von Inspiration und Kreativität. 

Burn-Out

ist Erschöpfung, verursacht durch die Abtrennung von den eigenen Lebenskräften aufgrund von Überidentifikation mit Leistung und der Persönlichkeit nicht entsprechenden Ansprüchen an die Arbeitsausführung. Hochsensibilität wandelt sich in Vulnerabilität und Verletzlichkeit. Dadurch grenzt sich Burn-Out zur Depression ab.

Finden Sie sich in einer der 5 Phasen des Burn-Out Syndromes?

  • 1. Phase: Enthusiasmus und Euphorie, überhöhte Leistungsbereitschaft (Missachten der eigenen Grenzen und des individuellen Zeitmasses, eingeschränkter Gestaltungsfreiraum, hohe Konkurrenzbereitschaft, Angst nicht gut genug zu sein)
  • 2. Phase: Stagnation, Verzögerung, Überforderung (Herausfallen aus dem Erlebens- und Schaffensfluss, keine Effektivität)
  • 3. Phase: Frustration, Zynismus (Abflachung der Emotionen, Abbruch von nährenden Beziehungen, soziale Isolation)
  • 4. Phase: Verzweiflung, Leere, Sinnlosigkeit, Apathie (fehlende Lust an der Schaffenskraft, fehlende Leistungsbereitschaft, fehlendes Selbstwertgefühl)
  • 5. Burnout: Schwindel, Rückzug, Isolation, Leere, somatische und vegetative Reaktionen (Vulnerabilität, Mangel an Regeneration) 

Tune-In

beinhaltet die Wiederanbindung an die Lebenskräfte, Rückgewinn klarer Grenzen, Rückkehr in das eigene Zeitmass resp. in die zyklische Zeit, Mut zur Langsamkeit und Lust für die Geschwindigkeit und die Nutzung der Vulnerabilität für die Schaffenskraft.

Im Tune-In Prozess lernen Sie...

  • wie Sie sich zur richtigen Zeit tiefen und profunden Erfahrungen öffnen können.
  • wie Sie durch Verlangsamung und Öffnung zu tiefen Erfahrungen das Ziel, eine erfüllende Ausführung und eine gute Leistung erreichen.
  • wie Sie eine klare Wahrnehmung für Ihre Grenzen erreichen und in anspruchsvollen Situationen halten können.
  • wie Sie Geschwindigkeit in ausgewählten Momenten geniessen und als kraftspendend erleben können.
  • wie Sie lineares Zeiterleben (gewinnen oder verlieren, schneller ist besser) in zyklisches Zeiterleben (Regeneration, Vertiefung) umwandeln können.
  • wie Ihre Vulnerabilität das Tor und die Kraft für neue Erkenntnisse und unbekannte Aktivitäten ist.


Warum Tanz- und Bewegungtherapie bei Burn-Out? Wie unterstützt Sie die Körperarbeit im Tune-In Prozess?

Das ureigene Zeitmass lebt im Körper in Rhythmen und Strömen. Der erste Schritt bei Burn-Out und für das Tune-In ist die Wiederanbindung des Erlebens an diese ureigenen und organischen Rhythmen. Es ist die Basis für die Verbindung zu sich selbst und weg von der fremdbestimmten Leistung!

Die Wahrnehmung für den Körper schafft die Verbindung zum eigenen Zeitmass, der geschützte Raum während der Arbeit erlaubt es, das Zeitmass zu erkennen, zu erleben, anzunehmen, ernstzunehmen und zu stärken. Daraus folgt automatisch der Prozess der Abgrenzung und die Unterscheidung. Wohlbefinden und Unwohlbefinden werden ebenfalls möglich. Selbstwertgefühl, Identität, psychische, physische und spirituelle Stabilität, Belastungsfähigkeit wachsen. Vulnerabilität bekommt an diesem Punkt eine neue Bedeutung; sie wird zur Quelle für Kreativität für Erneuerung, und Veränderung. Tune-In ist komplett!

Der Lebens- und Arbeitsalltag wird mit der Kraft aus der eigenen Mitte, dem Mut und der Lust an Experimenten, der Offenheit für das Neue erfüllt und ist von Lebens- und Schaffensfreude getragen.

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